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Einkehr bei Fontane

Getreu der Meinung des alten Stechlin: „Wer ängstlich abwägt, sagt gar nichts. Nur die scharfe Zeichnung, die schon die Karikatur streift, macht eine Wirkung“ nähert sich der Schauspieler Hank Teufer als Theodor Fontane provozierend und humorvoll Gedichten und Prosastücken des alten Meisters.

Er versucht zu ergründen, welche Botschaft Theodor Fontane für das Heute bereithalten könnte. Er macht Entdeckungen im mehr als 30.000-seitigen Werk des wohl bekanntesten brandenburgischen Dichters und stellt Meinungen, Betracht ungen und Reflexionen Fontanes vor, deren Aktualität bisweilen verblüfft.

Gerade zum Nachdenken und vielleicht auch zum Weiterlesen in den Büchern Theodor Fontanes möchte das Programm seine Zuschauer anregen. In einer lauten und hektischen Zeit soll ein Dichter zu Wort kommen, der für viele das Besinnliche und Beschauliche verkörpert hat, von dem aber ebenso der Ausspruch stammt: „Heiterkeit zieht an, Heiterkeit ist wie ein Magnet“ Eingerahmt wird dieses kurzweilige Theatererlebnis durch die Violinistin Silke Rougk, welche mit Werken verschiedenster Komponisten aus der Zeit Fontanes glänzend zu unterhalten versteht.

 

 


Eine Reise durch das Land der Bekloppten und Bescheuerten

Neben den Auftritten als Theodor Fontane hat sich Hank Teufer mit seinem singenden Akkordeonisten Ekki Busch auch den Texten von Dietmar Wischmeyer angenommen. Mit der Showlesung „Eine Reise durch das Land der Bekloppten und Bescheuerten“ wurde schon mancher Saal lachend flachgelegt.

„Dietmar Wischmeyer kreidet den Menschen eigentlich bereits die nackte Existenz an. Vor seiner Sense sind alle gleich. Er macht alles und jeden nach allen Regeln der Wortkunst zur Sau, benutzt dabei das Florett wie einen Vorschlaghammer und umgekehrt.“ Das hat Jürgen von der Lippe einst über den Satiriker Dietmar Wischmeyer gesagt.

Kein Entrinnen vor den schwankenden Gestalten des deutschen Irrsinns: Bekloppte und Bescheuerte kreuzen den Weg, wann immer der Fuß vor die Tür gesetzt wird. Sie verwechseln die Pedale im Fußraum ihrer Mittelklasse-Limousinen, verschanzen sich hinter Bretterzäunen aus der Baumarkt-Forschung oder stehen einfach nur glotzend im Wege rum.

Der Satire-Autor Dietmar Wischmeyer hat sie bändeweise beschrieben und von ihnen berichtet. Der Akteur des „Frühstyxsradios“, unter anderem bekannt von der Erwachsenen-Hörfunkwelle „Radio Eins“, führt durch das Gruselkabinett des Alltags, zeigt den Menschen von nebenan als dunklen Kontinent, den man am liebsten gar nicht betreten würden.

Doch jetzt gibt es kein Zurück mehr. Bei ihrem Ausflug in Dietmar Wischmeyers Welt der Bekloppten und Bescheuerten begeben sich der Schauspieler Hank Teufer (event-theater Brandenburg) und sein singender Akkordeonist Ekki Busch (zu „Element Of Crime“ gehörig) direkt in die Höhle des Bösen. Ohne jeglichen Vorbehalt wird eine Wortsalve nach der anderen auf den gerade kritisierten Gegenstand abgefeuert, bis dieser reglos am Boden liegt. Sehr komisch!


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